Wer die Behandlung des Themas in den Medien genauer beobachtet hat, der hat festgestellt, dass es nur ausnahmsweise ernsthaften Journalismus gab.Eine Ausnahme zum gleichgeschalteten Journalismus bildet ein Interview mit Eva Herman im Deutschlandfunk am 19.10.2007:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/683065/
als Mp3-Aufnahme:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/10/19/dlf_20071019_0817_6fbfea0e.mp3
Im Gegensatz zum sonstigen häufigen Aufgreifen von DLF-Interviews "wagte" kein Mainstream-Medium es anzusprechen.
Fazit: Der Umgang mit Frau Herman kennzeichnet die aktuelle Qualität des Mainstream-Journalismus in diesem Lande.
Sehr wohltuend ist, dass die Hintergründe des Medien-Debakels recht schnell als Buch (Arne Hoffmann: Der Fall Eva Herman. Hexenjagd in den Medien) erschienen ist.
Wobei beispielsweise Amazon sich wochenlang weigerte, das Titelbild zu veröffentlichen, es wie sonst üblich auszuliefern und auch Kunden belog ("Auflage ist ausverkauft").
Auch das ZDF hat sein Diskussionsforum zur Kernersendung am 15.1.2008 komplett geschlossen und veröffentlicht Beiträge mit abweichenden Meinungen kaum noch bzw. löscht diese ohne Begründungen nachträglich.
Die Tatsache, dass die Homepage von Eva Herman inklusive sämtlicher Unterseiten von dem führenden Internet-Suchprogramm Google zeitweise komplett ignoriert wurde, kann nach Einschätzung von Fachleuten eine (in keiner Verbindung zum Fall Herman stehende) Folge bestimmter Festlegungen der Google-Programmierer in den USA gewesen sein. Aber höchst ungewöhnlich war es dennoch... Auch weil die deutsche Google-Niederlassung es zunächst als "nicht möglich" bezeichnete. Aber immerhin hat Google die Nichtberücksichtigung der Herman-Homepage doch am nächsten Tag wieder aufheben lassen.