"Parteitage- Sollen alle ans Mikro dürfen?"
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Warum darf auf Parteitagen nicht jeder reden, bis das Plenum dies anders beschließt oder einzelnen Personen per GO- Antrag das rederecht entzieht. Wichtig ist doch nur, das bei Abstimmungen nur stimmberechtigte Delegierte teilnehmen, Debatten könnten aber durchaus offen sein, ein Mißbrauch ist durch die üblichen Redezeitbegrenzungen unwahrscheinlich. Aber viel häufiger, denke ich, würden konstruktive Beiträge kommen. Was spricht dagegen, das auch mal ein Saaldiener, ein Journalist, ein Besucher oder ein einfaches ÖDP- Mitglied in der Rednerschlange steht. Die Delegierten haben den Auftrag, Entscheidungen herbei zu führen. dafür sind sie gewählt. Sachkunde kann man aber nicht wählen, die ist bei jedem in verschiedenen Themen unterschiedlich stark gebildet. Von daher halte ich es für sinnvoll, die Debatten grundsätzlich für alle zu öffnen, solange dies das Plenum nicht anders beschließt. Die dafür notwendigen Regeln und GO- Anträge sind ja machbar. Auch im Bundestag würde ich mir wünschen, wenn Debatten ausgeschrieben werden und ein Großteil der Beiträge von externen Rednern käme. Vielleicht würde das viele Debatten inhaltsreicher machen. Und zuhören zu können ist noch viel wichtiger, als selber zu reden. Wie sehen andere diesen Vorschlag? |
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