Hallo,ich empfehle sehr diesen Artikel aus der FAZ vom 15.8.06:
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E598BEEF72EE449388E6663BC202B9C22~ATpl~Ecommon~Scontent.html
So sollen 27% der WestLB an amerikanische Finanzinvestoren verkauft werden.
Die HSH Nordbank soll noch schneller privatisiert werden. Das ist die erste Teilprivatisierung einer Landesbank und ein weiterer Schritt mit weitreichenden Folgen für den Bankenmarkt.
Auch die Landesbank Berlin wird an die Deutsche Bank verkauft, soll aber weiter Sparkasse heißen.
Das "Drei-Säulen-Modell", das auf den separaten Haftungssystemen für private, genossenschaftliche und eben öffentlich-rechtliche Banken fußt, wird so angegriffen.
Die Finanzinvestoren wollen ihre Beteiligungen sicherlich wieder über die Börse verkaufen.
Damit wird dann endgültig die Gemeinwohlorientierung der Sparkassen an den Rand gedrängt.
Aus Geldmangel werden die öffentlichen Banken verkauft, anstatt ausgabendeckende Steuern zu erheben. WTO und EU unterstützen die Privatbanken massiv darin, die Sparkassenbranche zu zerschlagen.
Die beiden Landesregierungen und die Sparkassen haben sich verpflichtet, bis 2013 bei den Landesbanken an Bord zu bleiben.
Die Privatbanken haben seit Jahren auf die EU-Kommission in dieser Sache Einfluß genommen und sich jetzt durchgesetzt. Der zuständige EU-Beamte wechselte jetzt auf einen Posten bei der Deutschen Bank.
MfG Ulli