@Claus:Nicht zu vergessen: Das Wunder von Guernsey (Kanalinsel) und die babylomischen und anderen antiken Kornwährungen bzw. Schwundgelder.
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http://www.subhash.at/freigeld/geldregiert.html#gnad
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Zitat:
Tausendjähriger Wohlstand mit fließendem Geld
Die Sumerer haben den Schekel erfunden (Israel benutzt dieses Wort heute für seine Währung). „Sche” bedeutet Weizen und „Kel” ist ein Maß für 16 Gramm – soviel wie eine Kelle fasst. Mit Münzen im Wert eines Schekels Weizen sind die schönen Priesterinnen im Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin Astarte bezahlt worden – für den heiligen Geschlechtsverkehr. So brauchen die Männer den Weizen nicht in den Tempel bringen.
Wenn der Weizen alt ist und verdirbt, werden die Schekel auch alt und verderben. Und wenn er alle ist, sind die Schekel wertlos, denn für die nächste Ernte werden neue geprägt. Der Schekel vereinfacht den Tausch. Aufzubewahren ist er nicht besser und nicht schlechter als Weizen.
Was die sumerische Hochkultur mit diesem fließenden Geld geschaffen hat ist erstaunlich: Das babylonische Reich ist nach dem Urteil des Propheten Jesaja „das schönste und herrlichste unter den Königreichen”. Der griechische Schriftsteller Herodot hat im 5. Jahrhundert v. Chr. Babylon, seine Hauptstadt, besucht und überschwänglich beschrieben: Die Stadt hatte die Größe des heutigen Paris. Die Stadtmauern waren über hundert Meter hoch und 25 Meter breit, oben fuhren Wagen mit sechs Pferden. Mit ihren prachtvollen Tempeln, weitläufigen künstlich angelegten Kanälen und hängenden Gärten war sie für Jahrtausende – Jahrtausende! – die schönste und reichste Stadt der Welt.
-->Inhalt
Fließendes Geld („Freigeld”) an der Wiege des Abendlandes
Auch der Aufstieg Griechenlands hängt mit einer geldpolitischen Innovation zusammen: Der Staatsmann Lykurg war sparsam – spartanisch. Um zu sparen führte er Münzen aus Eisen ein. Im damals feuchten Mittelmeerklima sind die Münzen verrostet. Das Geld ist genauso veraltet wie die Dinge, die es dafür zu kaufen gab. Aus rostendem Material lässt sich kein Geldvermögen aufbauen und vererben.
Was die griechische Hochkultur mit fließendem Geld geschaffen hat, ist erstaunlich: die Baukunst des römischen Reiches, sowie die Grundlagen der modernen Philosophie, der Mathematik, der Astronomie, der Physik und – der Demokratie.
-->Inhalt
Fließendes Geld („Freigeld”) macht aus armen Fischerdörfern reiche Hansestädte
Eineinhalb Jahrtausende nach dem Zerfall des Römischen Reiches wird Europa aus dem mittelalterlichen „Winterschlaf” erweckt – auch das als Folge einer geldpolitischen Innovation:
Die Stauferkönige wissen nicht, wie sie ihren Haushalt finanzieren sollen. Im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Herrschern sind sie arm, aber listig. Sie führen die „Brakteaten” ein – aus dünnem Blech einseitig geprägte Münzen. Diese Münzen werden jährlich „verrufen” – für ungültig erklärt. Mit einem „Abschlag” von 20 % können sie dann gegen die neuen gültigen Münzen umgetauscht werden. Mit dem Abschlag finanzieren die Könige den Staatshaushalt.
Und weil das so einfach ist, machen die meisten europäischen Herrscher zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert es ihnen nach.
Was die mittelalterliche Hochkultur mit fließendem Geld geschaffen hat, ist erstaunlich:
Die vielen wunderschönen mittelalterlichen Städte werden gegründet und ausgebaut – im deutschen Sprachraum, in Italien, in Frankreich und Holland.
Fast alle großen Dome und Kathedralen Europas werden in dieser Zeit erbaut.
Die Hanse verwandelt ärmliche Fischerhäfen rund um die Ostsee in Oasen blühenden Reichtums – die Hansestädte.
Die Fünftagewoche wird fast überall eingeführt – ganz ohne Gewerkschaften: außer dem Sonntag ist der „blaue Montag” arbeitsfrei. Teilweise gibt es sogar eine 4-Tage-Woche.
Der Historiker Egon Friedell beschreibt die üppigen Festgelage des einfachen Volkes mit Gauklern und Geschichtenerzählern, Musikanten und Troubadouren – da läuft jedem von uns das Wasser im Munde zusammen. Es ist eine Zeit, die überquillt vor triefendem Hochgenuss.
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Eine ähnliche Konrwährung als "Schwundgeld" wie in Babylon gab es auch in Ägypten.
Die Priester konnten nämlich verdammt gut rechnen!
http://www.freiwirte.de/
Ferner diverse ähnliche Freigeldexperimente m 29. Jahrhundert. Etwa mit dem "Wärra".
http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/21/21193/1.html&words=Creutz
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Eigentum verpflichtet
Hans Boës 24.10.2005
In einer Öffentlichen Petition, die beim Deutschen Bundestag eingereicht wurde, wird eine Veränderung des Zinsgeldsystems gefordert, da es das Grundgesetz verletze
Eigentum verpflichtet. Dieser Satz aus dem Grundgesetz kommt ja immer mehr in Vergessenheit. Galoppierender Sozialabbau und unter der Zinslast zusammenbrechende Kommunen sind das Ergebnis einer Politik, die sich über Jahrzehnte das Geld bei den künftigen Generationen borgt. Diese müssen dann für die längst vergangenen Schandtaten der Politiker bezahlen, mit überfüllten Schulen, teuren Studienplätzen, privatisierten Grundversorgern, verschwindenden Schwimmbädern, Parks und Spielplätzen sowie am Ende mit ihrer jeweils jährlich sinkenden Rente.
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http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/19/19183/1.html&words=Creutz
http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/15/15670/1.html&words=Creutz
http://www.sozialoekonomie.info/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie/LeseProben/Page12177/page12177.html
Grüsse
Usul
P.S.
Die ÖDP sollte mit der Humanwirtschaftspartei zusammengehen.
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/geitmann/
"Das Verbot des Zinses ist nicht bloß eine einzelne
wirtschaftlich-soziale Maßregel, sondern ein gewaltiges
Prinzip: die Verhinderung der Geldherrschaft. In
diesem Sinne geht das Zinsverbot durch die christliche
Kultur,... Es gilt in der ganzen altchristlichen Zeit und
im ganzen Mittelalter. Zinsnehmen bleibt Wucher. Erst
die kirchliche Reformation und die weltliche Re-
naissance heben das Zinsverbot auf und öffnen damit
jener Entwicklung zum Kapitalismus die Bahn, welche
die Geldherrschaft zuletzt auf den Gipfel bringt, Gott
und den Menschen durch den Mammon verdrängend.
Es ist ein Erwachen der Revolution des Mose, wenn die
Freigeldbewegung wieder das Zinsproblem im Sinne
der Beseitigung des Zinses auf den Leuchter gestellt
hat.
aus: Prof. Dr. theol Leonhard Ragaz
Die Bibel - eine Deutung Band 2
Zürich 1947, S.133 und 134
Demgegenüber muß man der Katholischen Kir-
che bescheinigen, daß sie viel länger und nach-
haltiger um die Zinsfrage rang. Obwohl weltli-
che Mächte zunehmend den Zins ausdrücklich
zuließen (so italienische Städte seit dem 14.
Jahrhundert, Kurhessen 1550, Bayern 1553,
Mecklenburg 1562, Preußen und Polen 1569,
zuletzt Frankreich 1789) und trotz heftiger An-
griffe bekräftigten über 40 Synoden im 16. bis
18. Jahrhundert das Zinsverbot. Veranlaßt
durch zinsfreundliche Schriften u.a. des italieni-
schen Gelehrten Scipio Maffei erließ Papst Be-
nedikt XIV im Jahre 1745 die bedeutsame En-
zyklika "Vix pervenit", in der er das Zinsverbot
aufrechterhielt, wenn auch mit Hinweis auf die
in der Spätscholastik entwickelten externen
Ausnahmetitel.
Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert und
der Siegeszug des Kapitalismus veranlaßten je-
doch zahlreiche katholische Moraltheologen
insbesondere Pesch, Biederlack, Pruner, Ze-
hentbauer, Ratzinger, Schindler, Cathrein, Lin-
senmann) (16), das Zinsnehmen zu rechtfertigen.
Die tatsächlichen Verhältnisse hätten sich
verändert; Geld sei fruchtbar geworden, denn
generell bestehe die Möglichkeit zu gewinn-
trächtiger Anlage. Es wird zwischen Zins und
Wucher unterschieden bzw. zwischen Konsum-
tiv- und Produktivdarlehen. Man beruft sich auf
das 'moderne .sittliche Bewußtsein' und darauf,
daß der Zins förderlich sei für Handel und Ver-
kehr. Die tragischen Folgen erkennen nur
wenige.
Nur einzelne hielten dagegen. Zu nennen sind
insbesondere
Karl von Vogelsang (1818 - 1890), Jurist aus
Mecklenburg, 1850 konvertiert, gründete in
Wien die Monatsschrift für christliche Sozialre-
form und bekannte: 'Der Zins ist der Angel-
punkt der Sozialen Frage.'
Wilhelm Hohoff (1848 - 1923), Pfarrer und
Verehrer von Karl Marx, Verfechter einer Ver-
einigung von Christentum und Sozialismus und
entschiedener Vertreter der Arbeitswerttheorie,
wonach nur menschliche Arbeit Werte schaffen
kann.
Aus späterer Zeit sind zu nennen vor allem An-
ton Orel (1881-1959), Jurist und Jugendführer
mit seinem zweibändigen Werk "Oeconomia
perennis" (1930), des weiteren Johannes Klein-
happl (17), der Grazer Theologieprofessor Jo-
hannes Ude (1 wie auch Abt Alois Wiesinger
und Franz Koutny (19).
Doch die Macht des Faktischen siegte schließ-
lich auch in der Katholischen Kirche. 1870
scheiterte eine zur Bekräftigung des Zinsverbots
gestartete Initiative von 22 Bischöfen beim Er-
sten Vatikanischen Konzil, weil dieses wegen
des Ausbruchs des deutsch-französischen
Krieges vorzeitig beendet wurde. In seiner
Sozialenzyklika 'Rerum novarum' vom Jahre
1891 über die Arbeiterfrage spricht Papst Leo
XIII. zwar von "gierigem Wucher", "unersättli-
chem Kapitalismus" und davon, daß man den
'alles verschlingenden Wucher aus der Welt
schaffen' solle, ohne jedoch konkrete Schluß-
folgerungen für das Zinsverbot zu ziehen.
http://www.michael-musil.de/DF/texte/poth.htm