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Titel: "Auswege aus dem Nahost-Konflikt"     Vorheriger Beitrag | Nächster Beitrag
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Foren-Gruppen Globalisierung & Gerechtigkeit Globalisierung Beitrag Nr. 157
Beitrag Nr. 157
Reinickendorfer
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18-07-06, 23:33 Uhr (MEZ)
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"Auswege aus dem Nahost-Konflikt"
 
   Wie steht man in der ödp zur iranischen Opposition in den europäischen Staaten?

Erst kürzlich habe ich mich mit einem iranischen Medizinstudenten unterhalten können.
Eine Demokratiesierung des Irans, die Verhinderung des Baus von Atomwaffen im Iran ist möglich, ohne das es zu einem Krieg durch Mr. Bush kommt.
Aber so wurde mir berichtet, hat die EU die gesammte iranische Opposition in den EU-Staaten
verbieten lassen. Vor 2 Jahren gab es in Paris eine Demo gegen das Mullah-Regime. Dieses intervenierte dann in Paris. Die dortigen Machthaber ließen dann die Polizei walten ...(der iranische Geheimdienst war auch mit dabei).
Dafür hatte man sich aber einige Aufträge im
Iran gesichert.
Abbruch der Wirschaftsbeziehungen mit dem Iran,
Anerkennung/Unterstüzung der iranischen Opposition-den Menschen im Nahen Osten könnte das den Frieden bringen.
Diese iranischen Oppositionellen in Europa sind gebildete Leute , keine islamischen Fundamentalisten. Sie wollen Demokratie, Abschaffung der Todesstrafe im Iran, setzen sich für dortigen unterdrückten, ofmals misshandelten Frauen ein und wünschen sich Frieden mit allen Völkern in ihrer Region.


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  Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!, Usul , 19-07-06, 04:36 Uhr, (1)
     Gegen islamistischen Kollektivismus!, Usul , 19-07-06, 04:37 Uhr, (2)
         Für Unterstützung der Opposition, Usul , 19-07-06, 04:48 Uhr, (3)
     Der Iran führt einen Angriffs-Krieg gegen Israel!, Usul , 20-07-06, 21:35 Uhr, (8)
     RE: Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!, Mainfranke, 09-08-06, 21:26 Uhr, (9)
         RE: Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!, Reinickendorfer, 12-08-06, 23:38 Uhr, (10)
             RE: Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!, Mainfranke, 22-08-06, 04:30 Uhr, (11)
  RE: Auswege aus dem Nahost-Konflikt, Moselerteam, 20-07-06, 09:59 Uhr, (4)
     Vorschlag: Israel in die NATO!, Usul , 20-07-06, 15:19 Uhr, (5)
         (Mahatma) Gandhi, Usul , 20-07-06, 15:24 Uhr, (6)
         Syrien im Visier, Usul , 20-07-06, 21:29 Uhr, (7)

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Usul
Gast in den ödp Forum
19-07-06, 04:36 Uhr (MEZ)
 
1. "Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!"
 
 
   Bei Israel handelt es sich um einen schwer bedrohten liberal-demokratischen Staat, der gegen islamo-Faschisten antritt!


http://www.anis-online.de/1/essays/14.pdf

Grüsse

Usul


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Usul
Gast in den ödp Forum
19-07-06, 04:37 Uhr (MEZ)
 
2. "Gegen islamistischen Kollektivismus!"
 
 
   http://www.wakeupnews.de/

Gegen Islamo-Faschismus!


Grüsse

Usul


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Usul
Gast in den ödp Forum
19-07-06, 04:48 Uhr (MEZ)
 
3. "Für Unterstützung der Opposition"
 
 
   Gegen ein Kriechen vor dem Iran und seiner Wirtschaft!

Für eine Unterstützung der iranischen Opposition!

Für einen Systemwechsel im Iran!

Grüsse

Usul


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Usul
Gast in den ödp Forum
20-07-06, 21:35 Uhr (MEZ)
 
8. "Der Iran führt einen Angriffs-Krieg gegen Israel!"
 
 
   http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,427801,00.html

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Home > Politik > Ausland > Der Nahostkonflikt

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20. Juli 2006 Druckversion | Versenden | Leserbrief

ISRAELS FORDERUNG

"Hilflosigkeit des Westens muss ein Ende finden"

Ein Ende des Kriegs im Nahen Osten ist nicht in Sicht. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE weist der israelische Botschafter in Deutschland, Schimon Stein, die Kritik an der israelischen Offensive zurück und lehnt Verhandlungen mit der Hisbollah ab.


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SPIEGEL ONLINE: Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums hat heute im ZDF die deutsche Regierung um Vermittlung im Konflikt mit der Hisbollah gebeten. Wie genau soll das aussehen?

Stein: Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Es wird keine Verhandlungen oder Vermittlungen zwischen uns und der Hisbollah geben. Israel hält einzig und allein die libanesische Regierung für verantwortlich für die Freilassung der israelischen Soldaten.



SPIEGEL ONLINE
Schimon Stein: "Bewährungsprobe für uns alle"
SPIEGEL ONLINE: Wieso sendet das Außenministerium dann dieses Signal?

Stein: Das war eine Ungenauigkeit. Die Linie der israelischen Regierung lautet weiterhin: keine Verhandlungen mit Terroristen. Wir erwarten von der libanesischen Regierung, dass sie alles dafür tut, unsere Soldaten zu befreien.

SPIEGEL ONLINE: Die libanesische Regierung sagt, sie sei hilflos, weil die Hisbollah längst ein Staat im Staate sei. Ist es realistisch zu erwarten, dass sie die Kämpfer entwaffnet, oder stellen Sie vielmehr eine Forderung auf, die unmöglich erfüllt werden kann?

Stein: Für uns gilt, was die EU-Außenminister und die G-8 diese Woche beschlossen haben. Beide haben die Resolution 1559 des Uno-Sicherheitsrates vom September 2004 bekräftigt und sowohl die Freilassung der entführten Soldaten als auch die Entwaffnung der Hisbollah gefordert. Wir machen uns keine Illusionen, dass die gesamte Resolution sofort implementiert werden kann. Mit unserem militärischen Vorgehen gegen die Infrastruktur der Hisbollah entsteht aber ein strategisches Fenster, in dem die libanesische Regierung handeln kann. Wenn sie sich für zu schwach hält, kann sie die internationale Staatengemeinschaft um Hilfe bitten.

SPIEGEL ONLINE: Sie rufen die Staatengemeinschaft auf, die Hisbollah zu entwaffnen?

Stein: Wir fordern die EU und die G-8 auf, ihre eigenen Beschlüsse nicht nur auf dem Papier zu belassen, sondern sie auch umzusetzen. Israel hat manchmal das Gefühl, allein in dieser Auseinandersetzung zu stehen. Es wäre falsch, sich auf uns zu verlassen, dass wir schon diese Arbeit tun werden.

SPIEGEL ONLINE: Müssten dazu Truppen in den Libanon entsandt werden?

Stein: Wie sie ihre Beschlüsse umsetzen, ist jetzt Gegenstand der Diplomatie. Aber die Hilflosigkeit des Westens muss ein schnelles Ende finden. Der Konflikt hat nicht nur eine lokale, sondern auch eine regionale und globale Dimension. Wenn der Westen in der Wahrnehmung der radikalen islamischen Kräfte nicht als Sieger aus dieser Auseinandersetzung hervorgeht, wird dies weitreichende Folgen haben. Ebenso wie Afghanistan ist dieser Konflikt eine Bewährungsprobe für uns alle.

SPIEGEL ONLINE: Wie bewerten Sie die bisherigen Reaktionen der deutschen Regierung? Die Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat die israelischen Angriffe völkerrechtswidrig genannt.

Stein: Für mich zählt die Meinung der Verantwortlichen, nämlich von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Alles andere sind Nebengeräusche, die ich mit Bedauern zur Kenntnis nehme.

SPIEGEL ONLINE: Merkel und Steinmeier scheinen bisher vor allem abzuwarten. Ist das die Hilflosigkeit des Westens, von der Sie sprachen?

Stein: Ich hoffe, dass sie ihre eigenen Beschlüsse schnell umsetzen werden. Es kommt nicht auf die einzelnen Mitglieder der G-8 oder der EU an, sondern auf alle gemeinsam.

SPIEGEL ONLINE: Joschka Fischer hat dem Nahost-Quartett vorgeworfen, die Region vernachlässigt zu haben. Sehen Sie das auch so?

Stein: Ich schätze Fischers Meinung sehr und möchte ihm nicht widersprechen. Er wird wissen, wie er zu dieser Meinung kommt.

SPIEGEL ONLINE: Ist es für einen Staat angemessen, eine groß angelegte Militäraktion zu beginnen, um die Umsetzung einer Uno-Resolution zu beschleunigen?

Stein: Darf ich Sie daran erinnern, dass letzte Woche zwei israelische Soldaten entführt und Hunderte von Raketen aus dem Libanon auf Israel abgefeuert wurden - alles ohne Provokationß Darf ich Sie daran erinnern, dass ein israelischer Soldat im Gazastreifen verschleppt wurde und Kassam-Raketen aus palästinensischen Dörfern in Israel einschlagen? Wir haben nicht angefangen, und wir hatten auch nicht die Absicht. Wir versuchen, auf eine Provokation eine verhältnismäßige Antwort zu geben.

SPIEGEL ONLINE: Ist es ausgeschlossen, dass der Krieg sich auf Syrien ausdehnt?

Stein: Wir befassen uns momentan mit den Herausforderungen der Hisbollah und der Hamas. Wir sagen aber auch, dass ohne die Unterstützung Syriens und Irans die beiden Organisationen nicht die Möglichkeit hätten, eine Art Krieg gegen uns zu führen. Jetzt kommt der Punkt, wo die Staatengemeinschaft aufgefordert ist, sich mit Syrien und Iran auseinanderzusetzen.

SPIEGEL ONLINE: Welche Reaktionen bekommen Sie in der Botschaft aus der deutschen Bevölkerung?

Stein: Die Reaktionen sind gemischt. Manche nehmen die Lage zum Anlass, um bekannte Stereotype über die Juden zu wiederholen. Auf der anderen Seite erreicht uns auch breite Unterstützung. Das ermuntert uns, weil wir einen gerechten Kampf führen und ihn auch gewinnen werden.

Das Interview führte Carsten Volkery


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Grüsse

Usul


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Mainfranke User Bewertung
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09-08-06, 21:26 Uhr (MEZ)
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9. "RE: Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!"
 
 
   Hallo Usul,

ich habe mich mal wieder sehr über ihre beleidigenden Äußerungen geärgert und da sie dieses Verhalten nicht unterlassen, muss ich es leider immerzu wiederholen:

Bitte zügeln Sie ihre unüberlegten und verunglimpfenden Aussagen gegenüber Personen, die sie nicht kennen (und auch gegen solche, die sie kennen) und schreiben Sie nicht Dinge, die sie offenbar nicht verstehen.

Sie können nicht von einem Klerikal-Faschismus schreiben, wenn sie offenbar nicht wissen, was der Begriff Kleriker bedeutet.

Zu Ihrer Aufklärung: Kleriker sind katholische Diakone, Priester und Bischöfe. Wenn sie also von Klerikal Faschismus schreiben, dann beschimpfen sie die komplette Führung der katholischen Kirche und zwar völlig ohne Grund und zu Unrecht. Ich möchte sie wirklich auffordern dies zu unterlassen, denn sie schaden mit diesen unmöglichen Äußerungen massiv dem Ansehen der ödp.

Im Übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass es in Foren bestimmte Regeln gibt, die von allen einzuhalten sind. Bitte halten sie sich daran und unterlassen sie ihre ständigen Hetztiraden.


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Reinickendorfer
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12-08-06, 23:38 Uhr (MEZ)
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10. "RE: Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!"
 
 
   Klerikalismus:
2. streng kirchlich gesinnt.
Klerikalismus der, polem. Bez. für eine von (ausschließl.) kirchl. Interessen geleitete Haltung im polit. Leben.

© 2004 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus.

Wo steht da was von Katholiken?


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Mainfranke User Bewertung
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22-08-06, 04:30 Uhr (MEZ)
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11. "RE: Gegen Klerikal-Faschismus: Für Israel!"
 
 
   >Klerikalismus:
>2. streng kirchlich gesinnt. Klerikalismus der, polem. Bez. für eine von (ausschließl.) kirchl. Interessen geleitete Haltung im polit. Leben.
>
>© 2004 Bibliographisches Institut& F. A. Brockhaus.

>Wo steht da was von Katholiken?


Sehr geehrter Herr Reinickendorf,

ich habe meine Definition aus dem 5. Band von "Meyers Neues Lexikon" in einer nicht mehr ganz neuen Ausgabe von 1993.

Dort steht unter Klerus (ich habe die zusätzlichen Erklärungen in Klammern weggelassen):
"Bez. für die Gesamtheit der durch sakramentale Ordination zum führenden Leitungsdienst berufenen röm. kath. Kirchenangehörigen, die einen Stand mit bes. Standesrechten und -pflichten bliden."

Ich möchte sie auch darauf hinweisen, dass es in ihrem Zitat keinen Widerspruch zu meiner Aussage gibt. Es fehlt lediglich die klare Stellungnahme zu meiner Aussage. Daher entkräftet ihre Anfrage meine Aussage keineswegs.
Es ging mir vor allem darum, dass Usul sich immer wieder durch vielleicht unbedachte, zumindest aber sehr missverständliche und beleidigende Aussagen auf nicht sehr rühmliche Weise hervorgetan hat.
Auch seinen Ausdruck Islamo Faschismus halte ich für ziemlich deplaziert und gefährlich. Solche Aussagen können sehr leicht den Hass der Muslime gegen Christen schüren. Daher sollte man solche Aussagen besser lassen. Darum ging es mir.


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20-07-06, 09:59 Uhr (MEZ)
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4. "RE: Auswege aus dem Nahost-Konflikt"
 
 
   Zur Information:

TAZ-Anzeige 20.7.06

Israel - Libanon - Palästina

INTER ARMA SILENT MUSAE
*(lat.) Wenn die Waffen sprechen, schweigen die Musen

Es hilft nicht, das Versagen der Politik durch Bombardements und Panzer zu kaschieren. Im Krieg Israels und der schiitischen Hizbullah geht es vor allem um regionale Vorherrschaft. Seit der UN-Sicherheitsrat 2004 die Entwaffnung der Miliz forderte, ist deren Sonderrolle im Libanon in Gefahr. Die „Partei Gottes“ ist nicht nur Kind der Invasion Israels 1982, sondern auch Sprössling des Despotismus arabischer Regime: Damaskus und Teheran wollen mit ihrer Hilfe im Libanon eine islamisch-arabische Option durchsetzen. Mit amerikanischer Deckung will aber auch Israels Militär die libanesische Wirklichkeit neu „gestalten“: Die zivile Infrastruktur wird zerstört, Treibstofflager und Elektrizitätswerke stehen in Flammen – Ziel ist eine neue Sicherheitszone. Hunderte sterben, Vierhunderttausend sind auf der Flucht.

Mit jedem Bombardement Beiruts, mit jeder Rakete, die in Haifa einschlägt, wachsen Ohnmacht, Hass und der Wunsch nach Vergeltung. Wieder weben Bomben und Raketen den Stoff, aus dem das Leben im Nahen Osten gemacht zu sein scheint: Existenzangst, Leiden und gegenseitige Zerstörung. Die gesamte Zivilbevölkerung im Südlibanon und in Galiläa sind die Leidtragenden einer ausweglosen militärischen Konfrontation, die niemandem Sicherheit bringt, sondern allen mit „irakischen Verhältnissen“ droht.

Und die Palästinenser in Gaza und der Westbank? Für sie gilt derzeit ohne Ausnahme die Regel des unheilvollen Nahostspiels: Keine Hoffnung. Die Perspektivlosigkeit und das Elend der besetzten Gebiete verweisen auf das völlige Versagen und die Doppelmoral der internationalen Gemeinschaft.

inter arma silent musae – wo Kanonen donnern, setzt das Hirn aus. Frieden im Nahen Osten verlangt internationale Verhandlungen, kein militärisches Diktat, kein taktisches Stückwerk. Es geht um gleiche Rechte für alle und gegenseitige Anerkennung und Sicherheit. Frieden braucht aber auch eine demokratische Zivilgesellschaft, die national geschürtem Hass entgegensteht, die jeweiligen Fundamentalismen bekämpft und jeden „Kampf der Kulturen“, jeden „Heiligen Krieg“ offensiv zurückweist.

Die medico-Partner im Libanon, in Israel und Palästina stehen für säkulare Kulturinitiativen im schiitischen Südbeirut, Gesundheitsausbildung palästinensischer Flüchtlinge im Libanon, arabische Frauenhäuser in Israel, israelisch-palästinensische Kliniken in der Westbank und Trauma-Arbeit in Gaza. Für die Hoffnung eines gleichberechtigten Zusammenlebens im Nahen Osten.

Die libanesisch-palästinensischen Hilfsorganisationen AMEL, PARD und NAMSC bitten um Geldspenden für Milchpulver, Babynahrung, Hygieneartikel, Decken, Notunterkünfte, Erste-Hilfe-Sets. Auch im Gaza-Streifen fehlt weiterhin das Allerlebensnotwendigste: Medikamente, Nahrung, Wasser. medico stellt 10.000 Euro Soforthilfe bereit und ruft gemeinsam mit dem ATTAC-Koordinierungskreis zu Spenden auf. Die Spendenstichwörter: „Libanon“ oder „Israel-Palästina“.

medico international
Koordinationskreis Attac Deutschland
medico international Schweiz


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Usul
Gast in den ödp Forum
20-07-06, 15:19 Uhr (MEZ)
 
5. "Vorschlag: Israel in die NATO!"
 
 
   http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,427649,00.html


20. Juli 2006 Druckversion | Versenden | Leserbrief

NAHOST-DEBATTE

Israel in die Nato!

Von Ralf Fücks

Die Eskalation im Nahen Osten hat Europa aus der außenpolitischen Lethargie gerissen. Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah kann schon bald die Sicherheit Europas bedrohen. Eine Mitgliedschaft Israels in der Nato könnte zum Frieden in der Region beitragen.


Der Irak droht unter seinen ethno-politischen und religiösen Konflikten auseinanderzubrechen. Das radikalislamische Regime in Iran stellt offen das Existenzrecht Israels in Frage und greift nach der Atombombentechnologie. Der sich selbst überlassene, von der Außenwelt weitgehend abgeschnittene Gaza-Streifen ist zu einem Treibhaus der Gewalt geworden. Israels Politik der vollendeten Tatsachen hat die Lage nicht entspannt, sondern zur Eskalation der Gewalt beigetragen.

In dieser brisanten Atmosphäre war der Angriff der Hisbollah auf Israel der Funke, der einen Flächenbrand auszulösen droht. Israel hat sich vor sechs Jahren aus dem Libanon zurückgezogen. In dieser Zeit verwandelte die radikalislamische "Partei Gottes" unter syrischer und iranischer Obhut den Südlibanon in eine Raketenabschussbasis gegen Israel - ungeachtet aller Uno-Resolutionen, die eine Entwaffnung der Milizen forderten.


ZUR PERSON

Ralf Fücks, Jahrgang 1951, ist seit 1996 Vorsitzender der Grünen- nahen Heinrich- Böll- Stiftung. Die Stiftung unterhält unter anderem Büros in Israel, Beirut und Ramallah. Fücks studierte Sozialwissenschaften, Ökonomie und Geschichte. 1982 schloss er sich den Grünen an und zog wenig später in die Bremische Bürgerschaft ein. In den neunziger Jahren war er Bundesvorstandssprecher der Grünen und Senator in der Bremer "Ampelkoalition". Er ist Mitglied der Grünen- Grundsatzprogrammkommission.

Israel blieb nach der Entführung der zwei Wehrpflichtigen, bei der acht andere Soldaten getötet wurden, keine andere Wahl, als massiv gegen die Bastionen der Hisbollah im Libanon vorzugehen. Der Überfall auf das israelische Militär und die folgenden Raketenangriffe auf israelische Städte berühren die Existenzfrage des jüdischen Staates. Es ist kein Ausdruck von Paranoia, dass in den Augen der meisten jüdischen Israelis ihre Sicherheit immer noch von der Abschreckungsfähigkeit der israelischen Armee abhängt.

Dass die Attacken aus Gebieten kommen, die von Israel geräumt wurden, macht die Sache noch schlimmer. Auch wenn Israel in der Öffentlichkeit jetzt als Angreifer dasteht, der mit seiner überlegenen Militärmacht einen Nachbarstaat mit Krieg überzieht, handelt es sich politisch wie rechtlich um einen Akt der Verteidigung. Das rechtfertigt keine wahllose Gewalt. Die Bombardierung von Wohnquartieren und zivilen Einrichtungen durch die israelische Luftwaffe ist menschlich und politisch unhaltbar. Es ist nicht absehbar, wie Israel mit dieser Art der Kriegführung seine legitimen Anliegen - Freilassung der entführten Soldaten, Auflösung der Raketenbasen der Hisbollah im Südlibanon - erreichen kann. Die Waffen sollten besser heute als morgen schweigen.

Viel spricht für eine Friedenstruppe

Aber niemand sollte von Israel erwarten, dass es angesichts der Gefahr aus dem Norden die Hände in den Schoß legt. Jede politische Lösung des Konflikts muss dafür sorgen, dass die entführten Soldaten freikommen und die Bedrohung Israels aus dem Südlibanon ein Ende findet. Wenn die libanesische Regierung (in der die Hisbollah vertreten ist) dies nicht gewährleisten kann, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder Israel sorgt selbst für seine Sicherheit oder die Uno muss diese Garantiefunktion übernehmen.

Die erste birgt die Gefahr einer militärischen Eskalation und steigender Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung. Deshalb spricht viel für die Stationierung einer internationalen Friedenstruppe im Südlibanon, ausgestattet mit einem robusten Mandat der Vereinten Nationen, um die Situation zu stabilisieren. Die offene Frage ist, ob ein solches Mandat notfalls auch gegen die Hisbollah durchgesetzt werden soll. Das wäre mehr als peace keeping, und für eine konfliktträchtige Mission gibt es vermutlich wenig Anklang in der Uno.

Dennoch ist die Idee einer Internationalisierung des Konfliktmanagements im Nahen Osten richtig. Der Libanon könnte ein Einstieg sein. In der Westbank fehlen allerdings zur Zeit alle Voraussetzungen für eine internationale Friedenstruppe. Ihr Mandat müsste als Bestandteil einer Verhandlungslösung vereinbart werden. Dann könnte eine internationale Präsenz in der Westbank sinnvoll sein, um den israelischen Abzug zu flankieren und den friedlichen Übergang zu einer Zwei-Staaten-Lösung zu sichern.

Iran spielt eine Hauptrolle

Eine entscheidende Rolle für die Verschärfung oder Beruhigung der Lage spielt Iran. In alle regionalen Konflikte ist das iranische Regime direkt oder indirekt verwickelt. Im Atomstreit lotet es die Spielräume für eine Veränderung des Kräftegewichts in der Region aus. Im Irak mischt die Islamische Republik längst über die Shia-Connection mit. Und die Hisbollah wie die Hamas finden im revolutionären Regime Irans einen Bruder im Geiste des Antizionismus, der es versteht, auf der Klaviatur des ideologischen wie des bewaffneten Kampfs gegen Israel zu spielen. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad bildet hier nur die Spitze des Eisbergs. Kaum hatte der bewaffnete Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel begonnen, verkündete er: "Der Tag ist gekommen, an dem die Israelis in die Länder zurückkehren müssen, aus denen sie gekommen sind."


FORUM
Nahost - wie kann die Gewalteskalation beendet werden?

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1323 Beiträge,
Neuester: Heute, 15.28 Uhr
von der Beobachter

Für eine erfolgreiche Einhegung Irans ist eine Entspannung des Nahost-Konflikts von elementarer Bedeutung. Wenn die USA und Europa Rückhalt in der arabischen Welt für eine harte Haltung gegenüber der iranischen Regierung gewinnen wollen, müssen sie glaubwürdig für eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts eintreten. Zwar ist die iranische Bombe auch für die herrschenden Regimes in Ägypten, Saudi-Arabien und den Golfstaaten ein Alptraum; aber unter den arabischen Massen sind die Sympathien anders verteilt. Solange Hoffnungslosigkeit und Erbitterung unter den Palästinensern grassieren, hat Iran auch alle Möglichkeiten, die terroristische Karte gegen Israel zu spielen. Deshalb muss der Westen gerade angesichts der ideologischen und politischen Herausforderung durch Teheran möglichst rasch zu einer aktiven Nahost-Politik zurückfinden.

Die bisherige Erfahrung zeigt: Es geht um mehr als um einen fein austarierten Friedensplan, der nur noch implementiert werden muss. Friedenspläne gab es schon viele. Was blieb, ist der Konflikt. Ein wesentlicher Grund für die Stagnation ist der Mangel an Vertrauen, der - nicht ohne Grund - auf beiden Seiten herrscht. Auch moderate Palästinenser haben inzwischen den Glauben an die Verständigungsbereitschaft Israels verloren. Umgekehrt bezweifeln große Teile der israelischen Bevölkerung die Friedensfähigkeit der Palästinenser. Für sie liegt die einzige Existenzgarantie Israels in einer Politik der Stärke.

Jede realistische Friedenspolitik muss sich damit konfrontieren, dass aus der Sicht der meisten Israelis im Rückzug aus den besetzten Gebieten ein schwer kalkulierbares Risiko für Israels Zukunft liegt. Die aktuellen Erfahrungen mit den Raketen-Angriffen aus dem Libanon und dem Gaza-Streifen verstärken diese Befürchtungen. Zwar spricht einiges dafür, dass der grassierende Antisemitismus in der arabischen Welt mit einem gerechten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern an Schwungkraft verlieren wird. Aber in den radikalislamischen Bewegungen gibt es genügend Kräfte, die sich mit Israel als jüdischem Staat (dem "zionistischen Gebilde") nicht arrangieren wollen. Es braucht deshalb belastbare Garantien für Israel im Rahmen eines umfassenderen Abkommens.

Zu viele "Antizionisten" in der Uno

Wer kann als Treuhänder für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten einstehen? Fakt ist, dass die große Mehrheit der Israelis der Uno nicht vertrauen und ihre Sicherheit nicht einer Uno-Friedenstruppe überantworten werden. Dafür gibt es zu viele "Antizionisten" in den Vereinten Nationen, die Israel als Stachel im Fleisch der islamischen Welt und als kolonialen Vorposten der USA sehen. Die Europäische Union allein ist mit der Rolle des Friedensstifters im Nahen Osten überfordert.

Das gilt - aus anderen Gründen - auch für die USA. Aber gemeinsam könnten sie diese historische Aufgabe schultern, und zwar im eigenen Interesse. Deshalb muss die Nato diese Aufgabe übernehmen. Die Mitgliedschaft in der transatlantischen Verteidigungsallianz würde Israel die politische und psychologische Sicherheit geben, einen historischen Kompromiss mit den Palästinensern einzugehen, mit dem sich beide Seiten wechselseitig als souveräne Staaten anerkennen. Die Beistandsgarantie gemäß Artikel 5 des Nato-Vertrages gäbe Israel den Rückhalt, den es braucht, um das Risiko eines Rückzugs aus der Westbank einzugehen.

Umgekehrt würde eine solche Lösung Palästina ermöglichen, endlich ein souveräner Staat zu werden, der über sein eigenes Schicksal bestimmt. Eine Nato-Mitgliedschaft würde es Israel erlauben, entspannter zu agieren, und damit den Raum für einen Verhandlungsfrieden erweitern. Sie wäre gerade nicht ein Schritt zur Militarisierung des Konflikts, sondern würde die Schwelle für bewaffnete Auseinandersetzung höher legen - einerseits durch die Beistandsgarantie für Israel, andererseits durch die Einbindung Israels in die politische Konsultativstruktur der Nato.

Wiederaufbau-Hilfe für Palästina

Als flankierende Maßnahme sollte Palästina internationale Wiederaufbau-Hilfe nach dem Muster des Marshall-Plans zugesichert werden, der den Aufschwung Westdeutschlands aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs einleitete. Diese Hilfe muss an die Verpflichtung gebunden werden, einen demokratischen Verfassungsstaat aufzubauen, der Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung garantiert.

Weshalb sollte sich das Angebot einer Nato-Mitgliedschaft zunächst an Israel richten? Die Mitgliedschaft in der transatlantischen Allianz sollte demokratischen Staaten vorbehalten bleiben, um ihre Kohärenz als demokratische Wertegemeinschaft zu bewahren. Diese Bedingung zu formulieren, ist keine Absage an eine künftige Einbeziehung arabischer Staaten, sondern beschreibt einen möglichen Weg in diese Richtung.

Entscheidend ist, dass eine Nato-Mitgliedschaft Israels in der arabischen Welt nicht als Akt hegemonialer Machtpolitik erscheint, sondern als Beitrag zu einer kollektiven Sicherheitsordnung für den Nahen und Mittleren Osten. Das klingt utopisch, ist aber realistischer als alles andere, das in den letzten Jahren als friedensstiftende Strategie für die Region gehandelt wurde.


Grüsse

Usul


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Usul
Gast in den ödp Forum
20-07-06, 15:24 Uhr (MEZ)
 
6. "(Mahatma) Gandhi"
 
 
   "An eye for an eye makes the whole world blind."
(Mahatma) Gandhi


Grüsse

Usul


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Usul
Gast in den ödp Forum
20-07-06, 21:29 Uhr (MEZ)
 
7. "Syrien im Visier"
 
 
   http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/syrien-1.htm

Kräftige Drohung aus Jerusalem:
Syrien im Visier

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 19. Juli 2006

"Sie spielen mit dem Feuer." So lautete eine kräftige Drohung des israelischen Premierministers Ehud Olmert an Syriens Präsident Bashar Assad. Dramatischen Nachdruck erhielt die diplomatische Botschaft durch Filmaufnahmen israelischer Kampfjets. Die Militärs demonstrierten Volltreffer auf Sattelschlepper mit Nachschub für die Hisbollah. Sie seien mit syrischen 220 Milimeter-Raketen beladen gewesen und hätten die Grenze von Syrien zum Libanon passiert. "Diese Raketen stammen aus Beständen der syrischen Armee. Allein deshalb ist ausgeschlossen, dass die syrische Armee nichts von diesen Schmuggelaktivitäten in den Libanon weis", sagte General Gadi Eisenkott bei einer Pressekonferenz.

Gemäß israelischen Presseberichten gebe es neue Erkenntnisse eines westlichen Nachrichtendienstes, wonach die iranische Botschaft in Damaskus die Befehlszentrale der Hisbollah beherberge. Dort würden auch die Waffenlieferungen von Iran und Syrien an die Hisbollah koordiniert. Der militärische Befehlshaber der Hisbollah, Imad Murniye, und sein Stellvertreter Ibrahim Akel halten sich angeblich in der Botschaft auf, wo aktuelle Luftaufnahmen und andere Spionageinformationen der Syrer einlaufen, um der Hisbollah bei ihrem Kampf gegen Israel zu helfen. Murniye ist einer der meistgesuchten Terroristen in der Welt. Er hatte 1982 das erste nahöstliche Selbstmordattentat auf die amerikanischen Friedenstruppen in Beirut (244 Tote) organisiert und war seitdem an zahllosen Bombenanschläge in Argentinien, Israel und Libanon beteiligt. Er plante Flugzeugentführungen und die Verschleppung der beiden israelischen Soldaten in den Libanon vor einer Woche.

Israel hatte deutlich gemacht, Syrien nicht angreifen zu wollen. Und Syrien schwieg seit Kriegsausbruch, um nicht den Eindruck eines direkt Beteiligten zu erwecken. Die Veröffentlichung der Treffer auf die Lastwagen mit syrischen Raketen gab der Möglichkeit einer militärischen Konfrontation zwischen Israel und Syrien neuen Auftrieb. Doch Syrien hat wegen seiner veralteten Waffensystemen aus Beständen der Sowjetunion kein Interesse an Krieg mit Israel. Seit 1973 halten sich beide Länder strikt an den Waffenstillstand. So lässt Syrien keine "Freiheitskämpfer" nach Israel eindringen. 1982, während des Libanonkrieges, schossen die Israelis ein Drittel der syrischen Luftwaffe ab, jedoch im libanesischen Luftraum. Am Boden lieferten sich syrische und israelische Panzer schwere Kämpfe, allerdings nur im Libanon. Als die Syrer noch Libanon besetzt hielten, achteten sie darauf, nicht von Israel gesetzte "rote Linien" zu überschreiten. Eine Ausnahme bildete das israelische Bombardement eines palästinensischen Trainingslagers bei Damaskus im Jahr 2004, weil der Befehl zu dem Selbstmordanschlag auf das Restaurant Maxim in Haifa aus Damaskus kam.

Der frische Nachschub aus Syrien folgte angeblich einem Hilferuf der Hisbollah. Doch israelische Militärexperten haben keine schlüssige Erklärung dafür. Zehntausende Raketen sind in den letzten Jahren in den Libanon geschmuggelt und von der Hisbollah eingelagert worden. Gemessen an den bisher rund 800 abgeschossenen Raketen und den von Israel zerstörten 52 Abschussrampen sowie Lagerhäusern mit versteckten Waffensystemen dürfte der Hisbollah noch längst nicht die Munition ausgegangen sein. Die israelische Luftwaffe kann den Abschuss der Raketen offenbar nicht verhindern. Aber sie sieht, von wo sie abgeschossen worden sind. So können wenigstens die Abschussrampen außer Gefecht gesetzt werden. Ein Grund für die dringende Bitte um Nachschub aus Syrien könnte das Bemühen der Hisbollah sein, die Verstecke mit eingelagerten Raketen nicht israelischen Spionagesystemen und der Zerstörung preiszugeben.

Wie hart tatsächlich die israelischen Schläge gegen die Infrastruktur der Hisbollah sind, lässt sich nur schwer ermitteln. So werden über 280 Tote aus dem Libanon gemeldet, aber nur 7 Hisbollahkämpfer. Diese lächerlich geringe Zahl toter Hisbollah-Kämpfer kann nicht stimmen, zumal im Libanon eingestanden wird, dass Hisbollah die eigenen Verluste verheimliche.

© Ulrich W. Sahm / haGalil.com

hagalil.com 20-07-2006


Grüsse

Usul


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