Auch unser täglich Brot hat sehr viel mit Gerechtigkeit und Globalisierung zu tun - und macht deutlich wie wir leben und welche Achtung wir dem Leben entgegenbringen ...Seit April läuft der Film "We feed the world - ESSEN GLOBAL" in den deutschen Kinos - in Österreich war der Dokumentarfilm der erfolgreichste seit Jahrzehnten. Filmemacher Erwin Wagenhofer hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht.
Woher kommen diese und welche Folgen hat deren Produktion ?
Auf rund 350.ooo Hektar werden vor allem in Lateinamerika Sojabohnen für die europäische Viehwirtschaft angebaut. Daneben hungert ein 1/4 der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, dort werden deswegen die Wasserreserven knapp.
"We feed the World" deckt diese Fakten auf. "Wir ernähren die Welt" ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer, Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was denn Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.
Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Biologen und Jean Ziegler, dem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, der Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.
Weiter Info's unter
www.we-feed-the-world.at
MAHLZEIT !!!