Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) Diskussionsforen

Titel: "Diskussion zur ÖDP in anderen ÖDP- Foren"     Vorheriger Beitrag | Nächster Beitrag
Druckversion     Beitrag empfehlen    
Foren-Gruppen Allgemeine Diskussion Allgemeine Diskussion Beitrag Nr. 232
Beitrag Nr. 232
F. Stabarabatschebek
Gast in den ödp Forum
12-04-08, 17:28 Uhr (MEZ)
 
"Diskussion zur ÖDP in anderen ÖDP- Foren"
 
   Erfolge der ÖDP (Forum NRW)
www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID71/45.html

Zukunft der ÖDP
www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID71/19.html

Sollen an Parteitagen alle reden dürfen?
www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID71/49.html


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 

 
  Zur Diskussion: Entwurf eines ÖDP- Grundsatzpapiers, Felix Staratschek , 29-08-10, 14:21 Uhr, (11)
  Texte aus der ÖDP- Geschichte, Felix Staratschek , 04-10-08, 21:05 Uhr, (4)
  Bayernwahl 2008, Felix Staratschek , 29-09-08, 04:45 Uhr, (1)
     Bayernwahl 2008- Wie wäre es mit einer Umfrage?, Sepp Schonauer , 02-10-08, 23:06 Uhr, (2)
         Dank an Bernhard Suttner, Felix Staratschek , 05-10-08, 06:39 Uhr, (5)
         Was die ÖDP besser machen muss!, Felix Staratschek , 04-10-08, 13:37 Uhr, (3)
             Wahlergebnis BTW 2009, Felix Staratschek , 02-10-09, 09:29 Uhr, (6)
                 RE: Wahlergebnis BTW 2009, Realist , 03-10-09, 13:13 Uhr, (7)
                     RE: Wahlergebnis BTW 2009, Felix Staratschek , 04-10-09, 09:31 Uhr, (8)
                         RE: Wahlergebnis BTW 2009, Realist , 12-10-09, 17:12 Uhr, (9)
                             Die Ödeli- Dödeli- Paiernbardei, Humorist , 15-01-10, 11:14 Uhr, (10)

Foren-Gruppen | Foren | Beiträge | Vorheriger Beitrag | Nächster Beitrag
Felix Staratschek
Gast in den ödp Forum
29-08-10, 14:21 Uhr (MEZ)
 
11. "Zur Diskussion: Entwurf eines ÖDP- Grundsatzpapiers"
 
 
   Der folgende Text wurde von der ÖDP versandt, mit der Bitte diesen breit zu diskutieren. damit das möglich ist, stelle ich den hier ins Netz.

ÖDP Bundesgeschäftsstelle 10
Sartoriusstr. 14
97072 Würzburg

Mainz, 12.08.2010

Antrag des ÖDP-Bundesvorstandes zum Bundesparteitag in Regensburg am 13./14.11.2010 17

Der Bundesparteitag möge beschließen:

Mut zum Wandel

Grundsatzpapier der ÖDP
Stand 07.08.2010

1. Unsere Aufgaben und Ziele – Wofür steht die ÖDP?

„In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) arbeiten Menschen zusammen, die sich 29 vereint der entscheidenden Herausforderung unserer Zeit stellen: der globalen Krise mit ihren 30 ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ethischen Aspekten.
Weder Resignation noch oberflächlicher Optimismus sind in dieser Situation angemessen. Stattdessen sehen wir in der Krise Chancen, unseren Umgang mit der Natur und mit unseren Mitgeschöpfen sowie die Regeln des menschlichen Zusammenlebens positiv neu zu gestalten. Dabei gehen wir die Probleme von den Wurzeln her an. Mit ganzheitlichem Denken und gemeinschaftlichem Handeln setzen wir verantwortungsvolle Lösungen durch und entwickeln Visionen für eine langfristig lebensfreundliche Welt.“

(einleitendes Kapitel aus dem neuen Grundsatzprogramm der ÖDP)

Die Würde des Menschen, die Freiheit des Individuums, Subsidiarität, ökologisch-soziale Marktwirtschaft, Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Überzeugung, dass der Materialismus keine sinnstiftende Funktion hat (= „postmaterielle Ausrichtung“), sind zentrale Werte der ÖDP und ihrer Politik. Die Sozialpolitik in unserem Land muss fair und gerecht sein, insbe sondere für Familien. Den negativen Entwicklungen durch die Globalisierung ist entschieden entgegenzutreten. Wir setzen dem Streben nach „immer mehr“ die Verantwortung für Mensch und Natur entgegen. Deshalb lautete einer unserer wichtigsten Wahlkampfslogans „Weniger ist mehr“. Wir wollen eine weitsichtige Politik nicht nur für uns, sondern auch für nachfolgende Generationen. Daher brauchen wir den „Global Marshall Plan“, um Lebensqualität für wirklich alle Menschen dieser Erde zu sichern.

Die Demokratie muss erneuert werden. Dies bedeutet für uns, dass es höchste Zeit für eine saubere und ehrliche Politik ist: mehr Bürgerbeteiligung durch Bürger- und Volksentscheide und unabhängige, den Bürgern verpflichtete Parteien. Der Einfluss wirtschaftlicher Interessen auf politische Entscheidungen ist zu bekämpfen. Daher lehnt die ÖDP Firmenspenden an Parteien 56 ab, damit diese unbestechlich bleiben. Die ÖDP hat dies als einzige Partei in Programm und Finanzordnung festgeschrieben.

ÖDP-Bundesvorstand, Neckarstr. 27-29, D-55118 Mainz

Das alles erfordert von unserer Gesellschaft den Mut zum Wandel. Wir grenzen uns daher deutlich von den beharrenden und die Krise verursachenden verantwortlichen Parteien ab. Wir denken langfristig und nicht kurzfristig. Für uns greifen die alten politischen Begriffe wie konservativ, sozial, grün, sozialistisch oder liberal nicht mehr. So wie jetzt kann es in der Politik nicht weitergehen.

Unsere Mitglieder schöpfen die Kraft für ihren politischen Einsatz und ihre Kreativität aus der Überzeugung, sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen – für viele auch als Schöpfung verstanden - einsetzen zu müssen. Und viele Menschen in der ÖDP engagieren sich daher auch aus Verantwortung vor Gott und den Menschen. Daher verpflichtet sich unser Menschenbild und unser Grundsatzprogramm christlich-humanistischen Werten. Aus diesem Selbstverständnis heraus sind wir natürlich auch offen für Menschen anderer Religionen und Weltanschauungen. Dies steht nicht im Widerspruch zueinander und wird in der ÖDP auch so gelebt.

2. Zur Lage der ÖDP: Global denken – lokal handeln

Die heutige ÖDP versteht sich als Bundespartei mit einem ganzheitlichen Vollprogramm, deren Mandate sich aber noch auf den kommunalen Bereich beschränken. Die Konsequenz dieses „Spagats“ lautet: Global denken – lokal handeln. Die ÖDP hat 2010 rund 6500 Mitglieder und rund 400 kommunale Mandate sowie eine Reihe von Bürgermeistern. Seit ihrer Gründung 1982 hat sich die ÖDP als ausdauernd und lebensfroh gezeigt – bei allen Problemen, die eine kleine Partei ohne Mandate auf Bundes- und Landesebene im bundesdeutschen Parteiensystem hat. Viele Mitglieder engagieren sich in der ÖDP deswegen, weil die ÖDP als politische Partei die Konsequenzen aus der globalen Krise am besten verstanden hat. Unsere politischen Wurzeln liegen daher in globalen Lösungsansätzen, die in den ÖDP-Kreisverbänden gleichermaßen programmatisch diskutiert werden, wie die daraus resultierenden lokalen Lösungen für Kreise, Städte und Gemeinden.

Dabei hat die ÖDP aber auch politische Erfolge zu verzeichnen, wie beispielsweise bei den Volksentscheiden für einen besseren Nichtraucherschutz und die Abschaffung des bayerischen Senats, die Streichung von geplanten Atomkraftwerken aus dem bayerischen Landesentwicklungsprogramm, die Abschaffung der kommunalen 5%-Hürde in NRW, die erfolgreiche Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Verschärfung der Parteienfinanzierung zulasten der kleinen Parteien, die Verurteilung der Grünen Gentechnik weltweit durch die UNO-Menschenrechtskommission und den Teilerfolg bei der Klage gegen den Vertrag von Lissabon. Hiermit und mit Volksbegehren hat sich die ÖDP auch als außerparlamentarische Kraft einen Namen gemacht.

Allerdings sehen wir unsere Aufgabe nicht nur im Gewinn von Mandaten. Auch die o.a. außerparlamentarische Arbeit, die Entwicklung politischer Zukunftsvisionen und Handlungsoptionen, die Bildungsarbeit sowie die im Parteiengesetz geforderte Bürgernähe sind dabei für uns wesentliche Punkte:

„Die Parteien wirken an der Bildung des politischen Willens des Volkes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens mit, indem sie insbesondere auf die Gestaltung der öffentlichen Meinung Einfluss nehmen, die politische Bildung anregen und vertiefen, die aktive Teilnahme der Bürger am politischen Leben fördern, zur Übernahme öffentlicher Verantwortung befähigte Bürger heranbilden, sich durch Aufstellung von Bewerbern an den Wahlen in Bund, Ländern und Gemeinden beteiligen, auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung Einfluss nehmen, die von ihnen erarbeiteten politischen Ziele in den Prozess der staatlichen Willensbildung einführen und für eine ständige lebendige Verbindung zwischen dem Volk und den Staatsorganen sorgen.“

(Parteiengesetz, § 1.2)

Eine wichtige Funktion der kommunalen Mandate der ÖDP besteht darin, dass Mitglieder sich aktiv in die ÖDP einbringen können und dadurch immer wieder zu politischer Arbeit motiviert werden. Diese Mandate haben zudem einen eigenständigen politischen Wert. Hinzu kommt die hauptamtliche Mitarbeiterstruktur, die für Unterstützung, Motivation und Professionalität sorgt. Dies alles sind Gründe, warum die ÖDP nach fast 30 Jahren noch aktiv vorhanden ist und kontinuierlich kleine Erfolge einfahren konnte. Dabei will es der Bundesvorstand jedoch nicht belassen. Aber er stellt fest, dass die personellen und finanziellen Ressourcen in Zukunft besser eingeteilt werden müssen. Dazu müssen der Bundesverband und die Landesverbände noch enger zusammenarbeiten. Dazu müssen auch neue Mitglieder gewonnen werden, um unsere Kampagnenfähigkeit und unseren Aktionsradius zu verbessern. All dies bedeutet aber auch einen Mut zu innerparteilichem Wandel.

3. ÖDP als Denkfabrik

Die thematische Arbeit ist nach dem Parteiengesetz, aber auch in unserem Selbstverständnis eine unserer wesentlichen Aufgaben. Die ÖDP hat bisher schon viele inhaltliche Impulse gegeben (z.B. ökologisch-soziale Marktwirtschaft, Tobin-Steuer bzw. Finanztransaktionssteuer, Erziehungsgehalt, Ökosteuer, das Aufdecken einiger Probleme im Vertrag von Lissabon, Kampf gegen die Gentechnik, Nichtraucherschutz). Direkt oder indirekt haben wir in einigen dieser Punkte schon mehr erreicht als andere Parteien.

Nur wissen die Bürgerinnen und Bürger leider nicht, dass viele Ideen ursprünglich von der ÖDP 138 stammen oder zuerst von ihr propagiert wurden. Damit diese für einen Wahlerfolg wirksam werden, ist es notwendig, dass wir sie gezielter als ÖDP-Produkte ins Bewusstsein der Bevölkerung transportieren.

Es ist ein verfassungsmäßiger Auftrag an die ÖDP sich auch weiterhin durch neue Themen in die politische Willensbildung auf allen möglichen Wegen einzubringen. So unterstreicht das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zum „Drei-Länder-Quorum“ im Rahmen der Parteienfinanzierung Folgendes im Sinne der ÖDP:

„Das institutionalisierte politische System, das auf politische Parteien und effektiven Wettbewerb zwischen ihnen setzt, braucht die Mitwirkung neuer Konkurrenten, aber auch der bestehenden kleinen Parteien. Der Wettbewerb zwischen den Parteien kann auf Dauer nur wirken, wenn er nicht auf die Konkurrenz zwischen den bereits existierenden und erfolgreichen beschränkt bleibt, sondern durch das Hinzutreten neuer Wettbewerber und die anhaltende Herausforderung durch die kleinen Parteien erweitert, intensiviert und gefördert wird.

Kleine Parteien können die Lernfähigkeit des politischen Systems eher stärken, wenn sie eine realistische Chance haben, selbst politische Erfolge zu erzielen. Für das Mehrparteiensystem politisch bedeutsam und für den Wettbewerb förderlich erweisen sich vor allem auch die Resonanzen bei den Parlamentsparteien, die im Hinblick auf Wahlerfolge der kleinen Konkurrenten 158 häufig gezwungen werden, sich mit den von diesen Parteien in den Mittelpunkt gestellten Themen auseinanderzusetzen.

Aber auch schon die potentielle Konkurrenz, also die Chance neuer und kleiner Wettbewerber, für überzeugende Lösungskonzepte bei Wahlen belohnt zu werden, zwingt die etablierten Parteien zu einer Rückkopplung mit dem Volk, um dem Aufkommen neuer Konkurrenten und einem Erfolg kleiner Wettbewerber nach Möglichkeit entgegenzutreten.“

(Klage der ÖDP, Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 26. Oktober 2004 - 2 BvE 1/02 und 2 BvE 2/02)

4. Thematischer Ausblick

Die ÖDP als Programmpartei, die sich ethischen Grundsätzen verpflichtet sieht, will ihre bisherige Politik weitervertreten und weiterentwickeln. Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels ist die ÖDP auch offen für neue Themen und Bevölkerungsgruppen:

Die ÖDP bekennt sich klar zu Sozialstaatlichkeit und Demokratie, zu ökologischen Grundsätzen, Menschenwürde, Menschenrechten und den Einsatz für den Frieden. Materialismus und reiner Kapitalismus erfahren durch die ÖDP eine klare Ächtung, ebenso wie jedes andere ausbeuterische Denken gegenüber Mensch und Umwelt. Von unseren Grundsatzpositionen ausgehend wollen wir die Krise der heutigen Politik nach und nach überwinden. Die Politik der ÖDP kann
selbstbewusst und konsequent in die Debatten eingebracht werden, denn trotz großer Erfolge in der Umweltpolitik ist heute die Situation weit gefährlicher geworden und es besteht großer Handlungsbedarf:

Der Klimawandel kam schneller als angenommen, um Öl werden heute schon Kriege geführt und unsere demokratischen Rechte werden immer mehr beschnitten. Einen besonderen Sprengstoff bildet bei uns die Spaltung der Gesellschaft in einige wenige sehr Reiche und eine wachsende Zahl von Menschen, die an der Armutsgrenze leben. Weltweit ist dieses Problem noch größer: Eine Milliarde Menschen hungert. Kriege um Rohstoffe und Wasser sind zu befürchten.

Fast alle der im Bundestag vertretenen Parteien haben diese Situation mitverschuldet, z.B. durch die ungerechte und unausgewogene Sozialpolitik, durch die verfehlte Energiepolitik, durch die Deregulierung des Finanzmarkts, durch die Forcierung der WTO-Verträge und vor allem durch die Zustimmung zum Vertrag von Lissabon, der z.B. auch Kriege ums Öl legitimiert.

Konzerne und auch unsere Regierung profitieren momentan noch von unserem Wirtschaftssystem, das ein ständiges (quantitatives) Wachstum voraussetzt und anstrebt. Das kann jedoch wegen der Endlichkeit der Ressourcen auf Dauer nicht funktionieren. Wir kritisieren deshalb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab und fordern andere Indikatoren, um die Wirtschaft zu steuern. Die neuen Zielgrößen müssen dazu führen, dass weniger Energie und Rohstoffe verbraucht und die Bürger zufriedener mit ihren Lebensbedingungen werden.

Wir brauchen also „Mut zum Wandel, damit Zukunft bleibt“.

Der von der ÖDP geforderte Verzicht auf ein ständiges quantitatives Wirtschaftswachstum ist durchaus mit einem qualitativen Wachstum vereinbar. Ein „Wandel zu mehr Lebensqualität“ setzt voraus, dass wir unseren Lebensstil bewusst ändern. Darüber hinaus fordern wir politisch vor allem:

 umfassenden Klima- und Naturschutz,
 konsequentes Energiesparen, 100% erneuerbare Energien sowie schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohle- und Atomenergie,
 gerechte Löhne und menschenwürdige Sozialleistungen,
 Wertschätzung und Entlohnung der Familienarbeit, familienfreundliche Stadt- und Gemeindeplanung,
 gleiche Bildungschancen für alle - Förderung individueller Fähigkeiten,
 Stärkung der Demokratie durch Volksentscheide auf allen Ebenen, Gewaltenteilung und kontrolle, Trennung von Wirtschaft und Politik.

Die ÖDP hat ein ganzheitliches Konzept, das die Probleme unserer Zeit von der Wurzel her, gerecht und wirklich nachhaltig löst, damit auch nachfolgende Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden.

Begründung zur Vorlage des Grundsatzpapiers:

Der Bundesverband und die Landesverbände hatten sich zum Ziel gesetzt - ausgehend von einer gründlichen Bestandsaufnahme -, neue Perspektiven für den weiteren politischen Weg der 230 ÖDP aufzuzeigen. Dabei soll in dieser Vorlage ein erster Schritt gegangen werden, der nach der Debatte im Bundeshauptausschuss in den Kreisverbänden und auf dem Bundesparteitag diskutiert werden soll.

Der Bundesverband bzw. Bundesvorstand hatte den Arbeitsauftrag, die Philosophie der ÖDP in einem Papier in Bezug zur aktuellen Parteistrategie und politischen Lage im Land herzustellen.

Die Funktion dieses Papieres soll daher auch sein, alt bekannte Positionen klar schriftlich zu fixieren, damit diese Aussagen ohne immer wieder neue Grundsatzdiskussionen auch in der Öffentlichkeit, z.B. dem Internet, verwendet werden können. Es soll dann aber auch eine Brücke von den Grundsätzen zur aktuellen Tagespolitik gebaut werden, um zu verdeutlichen, welche Themen in den kommenden Jahren für die ÖDP Priorität haben sollten.

Es sollte daher nicht kritisiert werden, dass bestimmte Positionen nunmehr wiederholt werden, weil diese eben immer wieder Anlass zu neuen Debatten gewesen waren. Es wird daher gebeten, realistische und nachvollziehbare Alternativen als schriftliche Änderungsanträge einzubringen.

Rahmenbedingungen für die interne Organisation und Wahlkampfstrategien hatte bereits der Bundeshauptausschuss (BHA) auf seiner letzten Sitzung in einem Meinungsbild zugestimmt. Diese sind in diesem Papier absprachegemäß nicht mehr enthalten.

Beschlossen vom ÖDP-Bundesvorstand auf seiner Sitzung in Leer 07./08.08.2010
mit 5 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 0 Enthaltungen.

Prof. Dr. Klaus Buchner,
ÖDP-Bundesvorsitzender

Dr. Claudius Moseler,
Generalsekretär der ÖDP
Ökologisch-Demokratische Partei
Der Bundevorstand
Generalsekretariat/Kommunalpolitisches Büro
Neckarstr. 27-29, D-55118 Mainz
Postfach 28 45, D-55018 Mainz
fon 06131/679 820, fax 06131/679 815
www.oedp.de
e-mail: claudius.moseler@oedp.de


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Felix Staratschek
Gast in den ödp Forum
04-10-08, 21:05 Uhr (MEZ)
 
4. "Texte aus der ÖDP- Geschichte"
 
 
   www.oekologisch-demokratische-partei.de/dcforum/DCForumID111/7.html


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Felix Staratschek
Gast in den ödp Forum
29-09-08, 04:45 Uhr (MEZ)
 
1. "Bayernwahl 2008"
 
 
   Ergebnis: www.landtagswahl2008.bayern.de/taba2990.html

Das war ja absolut nichts für die ÖDP! Ich habe zwar immer erwartet, das die 5% nicht drin sind, aber eine 3 vor dem Komma wäre schon schön gewesen. Nun hat die ÖDP bei dieser Wechselstimmung gerade mal ihr Ergebnis gehalten. Ob es bei den Bezirkstagen etwas besser aussieht, ist noch nicht einsehbar.

Schon die Kommunalwahl fand ich enttäuschend, habe das aber bisher nicht gesagt, um keine Stimmung zu vermiesen. Aber vor der bayerischen Kommunalwahl wollte die ÖDP mit 40 neuen Listen (wieviele alte Listen nicht antraten steht leider nirgendwo, aber das gab es auch, z.B. in Wildflecken mit zuvor 2 Mandaten) mindestens 100 neue Mandate gewinnen. Heraus kamen aber nur 85 neue Mandate, also nur knapp 2 Mandate pro neuer Liste. Im Klartext: Die ÖDP scheint kaum Stimmen in ihren bisherigen Wahlkreisen gewonnen zu haben und wenn diese dort zugelegt hat, sind die neuen Listen nur mit sehr mageren Ergebnissen eingezogen. Wie ist es sonst zu erklären, dass bei der Ergebnistabelle auf der Seite www.oedp-bayern.de die Vergleichsangaben fehlen, wieviel Prozent die ÖDP bei der letzten Kommunalwahl hatte. Aber gehört es nicht auch zu einer ehrlichen Politik sich selbst gegenüber ehrlich zu sein? Warum wurden die Fakten nicht genannt? Immerhin hat die ÖDP bei der Kommunalwahl in Bayern die Zahl der Regionen, wo sie politisch in den Gremien mitwirken kann deutlich erhöht. . Als Vorlage für die Landtagswahl war das Ergebnis aber zu schwach. Eine Schwalbe (oder einige Bürgermeister) macht noch keinen Sommer. Da es in Bayern keine kommunale 5%- Hürde gibt, können uns bei Kommunalwahlen alle wählen, ohne die Angst zu haben, einen sogenannte "verlorene Stimme" abzugeben. Hätte de ÖDP zur Landtagswahl die gleichen Stimmenzuwächse gehabt, wie die FDP und Freien Wähler, hätte sie die 5%- Hürde übersprungen. Worin liegt deren Erfolg? haben die einen intensiveren Wahlkampf finanzieren können?

Zwei Fragen halte ich jetzt für wichtig:
1. Woran lag es, dass wir bei dieser Wechselstimmung die Wähler nicht erreicht haben?
2. Wie können wir trotzdem was erreichen mit dem, was wir kommunal haben?

Bei aller Trauer über das schlechte abschneiden der ÖDP sind wir doch besser kommunal aufgestellt, als jede andere nicht- extremistische außerparlamentarische Partei und haben auch so schon die Politik immer wieder mal verändert.

Einen Erfolg hat die ÖDP jedoch:
Bei www.kandidatenwatch.de wurden 522 Fragen an die ÖDP- Kandidaten gestellt, die zu 94% beantwortet wurden. Damit hat die ÖDP die höchste Antwortenquote und zeigt, das sie die Wählerfragen interessiert.
Die Freien Wähler haben nur 453 Frage bekommen und nur zu 79% beantwortet ( der schlechteste Wert unter den neuen Parteien im Landtag!), die FDP hatte 477 Fragen und beantwortet 84%, die Grünen haben 89% ihrer 523 Fragen beantwortet. Mit 1380 Fragen wurde die CSU am meisten befragt und beantwortete 80% der Fragen.
Aber leider erreicht man mit dieser Internetseite nur eine kleine Gruppe von aktiven Bürgern, die große Masse scheint andere Prioritäten oder völliges Desinteresse zu haben, was ja auch die Wahlbeteiligung nahe legt!

Hier kann man sich die Antworten der ÖDP- Kandidaten ansehen:
www.kandidatenwatch.de/index.php?cmd=223&q=%F6dp

Weitere Seiten der Bayern ÖDP:
www.gekaufte-politik.de
www.frueher-csu-gewaehlt.de
www.besser-waehlen-bayern.de


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Sepp Schonauer
Gast in den ödp Forum
02-10-08, 23:06 Uhr (MEZ)
 
2. "Bayernwahl 2008- Wie wäre es mit einer Umfrage?"
 
 
   2% der Wähler haben ÖDP gewählt, das sind etwas über 1% der Wahlberechtigten. Warum fragt ihr nicht mal an den Infotischen die Passanten: "Warum wählen sie die ÖDP nicht?" um heruaszufinden, warum über 98% der ÖDP die Stimme nicht gaben.

Entweder kann die ÖDP so zu neuen Einsichten gelangen oder dem Befragten kann im Gespräch ein Licht aufgehen, dass man die ÖDP doch mal wählen könnte.

Fragt mal überall herum, auch bei Bekannten, etc.. Erst wenn man genau weiß, warum man nicht gewählt wurde, kann man mit der richtigen Strategie darauf reagieren.


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Felix Staratschek
Gast in den ödp Forum
05-10-08, 06:39 Uhr (MEZ)
 
5. "Dank an Bernhard Suttner"
 
 
   Wo wäre die ÖDP ohne Bernhard Suttner? Es sind immerhin, auch wenn wir mehr erhofft haben, 2% herausgekommen. Das die ÖDP Bayern überhaupt im Prozentbereich liegt hebt diese ja aus der ganzen Bundes- ÖDP (von kommunalen Schwerpunkten in zahlreichen Orten abgesehen) hervor. Und auch sein couragiertes Auftreten im Bayerischen Rundfunk verdient Respekt!
www.oedp.de/bayerischer-landesvorsitzender-oedp-verlaesst-br-sendung
Sollte es in Bayern Kritik an Suttner geben, wovon ich hier im Norden nichts weiß, denkt immer daran, nur wer nichts tut, macht keine Fehler. Ich kann nur den Fehler sehen- und das nicht nur bei Herrn Suttner, die bayerische Kommunalwahl zu gut eingeschätzt zu haben und daraus den Schluss zu ziehen, 5% sind möglich. Das ich dies für unwahrscheinlich hielt, hatte ich in einer privaten Rundmail an mir bekannte ÖDP- Adressen lange vor den Landtagswahlen mitgeteilt, da auch die Umfragen jenseits der Werte der Bundestagsparteien keine 5% für eine weitere Partei erkennen ließen.
Bleibt die Frage, ob die ÖDP keinen Internetfachmann hat (ich bins auch nicht) der ÖDP- Beiträge aus dem Rundfunk hier u.a. einstellen kann: www.youtube.com/results?search_query=%C3%B6dp+partei&search_typ=&aq=f . Denn im Ggs. zu Bernhard Suttner finde ich den von ihm kritisierten NPD- Teilnehmer der Sendung bei Youtube wieder, zum Zeitpunkt des Schreibens hier fast 5000 mal aufgerufen.
Wieviel Tage braucht man, um 5000 Flugblätter zu verteilen, die auch gelesen werden? Wahrscheinlich muss man 15.000 oder mehr verteilen um 5000 Leser zu gewinnen. Das Internet ist da der einfachere und preiswertere Weg. Wir können zwar auf Flugblätter nicht verzichten, weil die andere Kreise ansprechen, als das Internet oder Leute erst dazu anregen, nach der ÖDP im Netz zu suchen, aber die neuen Chancen im Netz, die müsste die ÖDP endlich nutzen.

Wenn Ende November das EU- Wochenende der ÖDP in Rothenfels stattfindet, sollten die Vorträge Referenten aufgezeichnet werden und ins Internet ( www.kathtube.com , www.youtube.com ) eingestellt werden. Landes- und bundesgeschäftsstellen müssten die technik vorhalten, damit wir unsere eigenen reden und Vortäge aufnehmen können! Beiträge zum EU-Thema sind bei Youtube schon bis zu 25.000 mal abgerufen worden! Also, warum ist die ÖDP hier so schlecht vertreten?


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Felix Staratschek
Gast in den ödp Forum
04-10-08, 13:37 Uhr (MEZ)
 
3. "Was die ÖDP besser machen muss!"
 
 
   Warum gibt es keine Reden und Vorträge von ÖDP- Politikern bei www.youtube.com oder www.kathtube.com ? Bei einem Ortstermin erreicht man evt. 20 Leute, bei einem Parteitag 200, meist jedoch zu über 80% Parteimitglied. Im Internet können mit der Zeit einige 1000 Leute erreicht werden, viele nicht Parteimitglied. Eine gute rede, die einmal gehalten wurde ist danach weg. Wurde diese jedoch aufgezeichnet und ins Netz gestellt, können viele Leute dies lesen.

Hier ein Beispiel: Ca. 200 Leute haben den Vortrag als Besucher life gehört, den ich hier eingestellt habe, wenn auch nur als Text und nicht als Audio oder Video: www.buendnis-zukunft.de/phpBB2/viewtopic.php?t=165 . Anfang Oktober gab es schon über 4000 Aufrufe. Ich habe den Text auf zahlreichen Seiten verlinkt. So wirkt dieser Vortrag nun noch lange, nachdem er gehalten wurde, nach. Warum wurde kein Video von der schönen Rede von Dr. Buchner von Veithöchheim gemacht, warum ist Bernhard Suttner noch nicht als Video im Netz abrufbar, warum keine Vorträge von Seminaren unserer Stiftung.... . Hier versäumt die ÖDP im Medium der Zukunft präsent zu sein. Wozu der ganze Wahlkampfaufwand mit Reisen und Reden, wenn man die Vorträge nicht festhält und über das Internet weiteren Leuten zugänglich macht?


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Felix Staratschek
Gast in den ödp Forum
02-10-09, 09:29 Uhr (MEZ)
 
6. "Wahlergebnis BTW 2009"
 
 
   Pressemitteilung

Abs. Ökologisch Demokratsiche Partei (ÖDP), Büro Oberberg, Freiligrathstr. 2, 42477 Radevormwald, 02195/8592

ÖDP in Radevormwald und bundesweit erfolgreich

Nicht vollkommen zufrieden, aber auch nicht enttäuscht ist Felix Staratschek über das Abschneiden der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) zur Bundestagswahl in Radevormwald und bundesweit. Mit 155 Wählern habe er in Radevormwald 1,3% der Erststimmen (Ganz Oberberg 456) erhalten, was bisher sein bester Wert bei einer Bundestagswahl sei. Auch bundesweit habe sich die ÖDP verbessert. Während 2002 (2005 unterstützte die ÖDP die Familienpartei) nur 57.044 Wähler die ÖDP unterstützten, waren es 2009 mehr als doppelt soviele: 132.395 (Siehe http://www.bundeswahlleiter.de ). Angesichts der Tatsache, dass bisher die ÖDP zu Bundestagswahlen immer deutlich schlechter Abschnitt, als bei Europawahlen, sei es auch ein schönes Zeichen, dass die die ÖDP fast die 134.893 Stimmen der Europawahl, die diese in allen 16 Bundesländern erhielt, wieder erreicht habe. Und das Bundestagswahlergebnis wurde in nur 8 Bundesländern erreicht, in denen die ÖDP mit einer Landesliste die Wahlzulassung erreicht hatte! Die Zustimmung zum Programm der ÖDP sei weit höher als deren Wahlergebnis auf den ersten Blick zeige, stellt Felix Staratschek fest. Das habe auch die Kommunalwahl 2009 gezeigt, die ihm bei der Landratswahl in Radevormwald 7,3% (Kreis 2,3%) einbrachte. Aber das Märchen von der "verlorenen Stimme" laste schwer auf der ÖDP. Und je wichtiger die Wähler die Wahl einschätzten, um so eher seien diese bereit, eines der sogenannten kleinsten Übel zu wählen, um ein scheinbar größeres Übel zu vermeiden. Fakt ist aber, das alle, die ÖDP gewählt haben gut 7000 Menschen motiviert haben, weiter aktiv für eine bessere Politik zu streiten. Leider ist das angesichts der ökologischen Krise, in die die etablierten Politiker unsere Erde steuern ein noch viel zu schwaches Signal für eine politische Neuausrichtung der Politik, kommentiert Staratschek den Achtungserfolg der ÖDP.

Schlimm sei, das bezüglich der Kernenergie bei der Bundestagswahl die schlimmsten Erwartungen erfüllt seien. Das, was die Grünen als Ausstieg verkauften, war nichts anderes als eine Laufzeitgarantie für Atomkraftwerke bis zum nächsten Schwarz- Gelben Wahlsieg, sagt Felix Staratschek schon seit 1998. Die ÖDP hätte den Ausstieg beschleunigt, indem diese u.a. alle Subventionen für die Kernenergie gestrichen hätte und eine volle Haftpflicht für Atomkraftwerke eingefordert hätte. Auch der grüne Protest gegen die "grüne Gentechnik" sei unglaubwürdig. In Brüssel habe Ministerin Kynast die Hand nicht hochbekommen, als die Chance bestand, mit einer weiteren Gegenstimme den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weiterhin in der ganzen EU zu verhindern.

Wichtigste Voraussetzung einer Koalition mit der ÖDP wäre für uns, das künftig Spenden von Firmen und Verbänden an Parteien und Politiker verboten werden. Wenn das nicht im Bundestag beschlossen würde oder per Bundesratsantrag eingebracht würde, könne die ÖDP keine Koalition eingehen, da man mit geldlich von mächtigen Lobbys beeinflussten Koalitionspartnern keine seriöse ökologische Politik machen könne. Der Fortbestand der Müllverbrennung unter Rotgrün, der größte Abbau von regionalen Güterzugleistungen in der Geschichte der Bundesrepublik unter Rotgrün und der zu langsame ökologische Umbau unserer Gesellschaft, dass alles sei auch eine Folge dieser geldlichen Beeinflussung der Politik. Getoppt haben die Grünen ihr unbegreifliche Politik mit der Zustimmung zum Vertrag von Lissabon, der in seinen Folgen vollkommen konträr zu den Programmen der Grünen nach Abrüstung, echter Demokratie und weniger Lobby- Einfluss in der Politik steht, so Felix Staratschek, der dazu eine eigene Infoseite ins Internet gestellt hat: http://sites.google.com/site/euradevormwald .

Unabhängig vom Wahlergebnis können jedoch die Bürger den Atomausstieg fortsetzen, so Felix Staratschek. Über http://www.atomausstiegselbermachen.de könne jeder dafür sorgen, dass der Absatzmarkt für Atomstrom weiter schrumpft. Die ÖDP sei zwar weiterhin eine kleinere Partei, sie werde aber bestrebt sein, wie ein homöopatisches Medikament die Politik in Deutschland zum Guten zu beeinflussen. In Bayern, wo die ÖDP am stärksten sei, habe diese als aktive kämpferische außerparlamentarische Gruppe deutlich mehr verändern können, als alle Oppositionsfraktionen im Landtag, die sich meistens damit zufrieden gaben, von der CSU- Mehrheit überstimmt zu werden: http://www.oedp-bayern.de .


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Realist
Gast in den ödp Forum
03-10-09, 13:13 Uhr (MEZ)
 
7. "RE: Wahlergebnis BTW 2009"
 
 
   Schönreden scheint ja jedem Politiker innezuliegen.

Blickt man auf die Wahlen der 90er, so hat die ÖDP nicht vom Verfall der sogenannten Volksparteien profitieren können. Im Gegenteil, es haben sich hier anscheinend andere Alternativen etabliert.

Wo sind eigentlich die 7000 Mitglieder, die für eine bessere Politik streiten. Sowohl in der Realtiät - bis auf ein paar Plakate - als auch virtuell hier im Forum trifft sieht und hört man nichts.

Und das die ÖDP dieses Forum quasi einer einzigen Stimme überlässt und damit ein nicht unwichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit - vorsichtig gesagt - rechts einseitig verankert wird, macht sie sicherlich nicht attraktiver.
Im Gegenteil, dieses Forum wirkt wie eine private Therapieveranstaltung eines frustrierten Besserwissers.


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Felix Staratschek
Gast in den ödp Forum
04-10-09, 09:31 Uhr (MEZ)
 
8. "RE: Wahlergebnis BTW 2009"
 
 
   >Schönreden scheint ja jedem
>Politiker innezuliegen.

Schönreden liegt mir gar nicht. Ich habe immer wieder gegen das Schönreden von Ergebnissen auch in der ÖDP Stellung bezogen. Aber bezogen auf die reale Welt mit ihren real existierenden Wählern war das Ergebnis der ÖDP nicht schlecht. Das es immer noch schlecht für die Umwelt und Zukunft ist, habe ich ja auch gesagt.

>Blickt man auf die Wahlen der
>90er, so hat die ÖDP nicht vom
>Verfall der sogenannten
>Volksparteien profitierenkönnen.

Stimmt leider. Aber wer hat den profitiert! Parteien mit einem knackigen Namen, wie Tierschutzpartei, Piratenpartei, Familienpartei, die keine Parteikürzel benutzen. Hier habe ich leider es noch nicht geschafft, genug andere ÖDP- Mitglieder für einen formalen Verzicht auf "ÖDP" im offiziellen Namen zu wegen und wenigstens "Öko- Demokraten" zur Kurzform des Parteinamens zu machen.

>Im Gegenteil, es haben sich hier
>anscheinend andere Alternativen
>etabliert.

Auch Familienpartei und Tierschutzpartei stagnieren, wenn auch auf einen höheren Niveau. Das ist traurig, da auch hier ein Erfolg wünschenswert wäre, solange die ÖDP dies nicht schafft. Ob die Parteien wirklich eine Alternative sind, ist eine andere Frage. Wenn der vertreter, den die Piratenpartei als Überläufer von der SPD im Bundestag hatte, für den Lissabon-Vertrag stimmt und die Piraten das hinnehmen, ist von dieser Seite erst mal nicht so viel zu erwarten.

>Wo sind eigentlich die 7000
>Mitglieder, die für eine bessere
>Politik streiten. Sowohl in der
>Realität - bis auf ein paar
>Plakate - als auch virtuell hier
>im Forum trifft sieht und hört
>man nichts.

Schau mal hier nach:
http://news.google.de/news/search?pz=1&ned=de&hl=de&q=%C3%B6dp

>Und das die ÖDP dieses Forum
>quasi einer einzigen Stimme
>überlässt und damit ein nicht
>unwichtiger Teil der
>Öffentlichkeitsarbeit -
>vorsichtig gesagt - rechts
>einseitig verankert wird, macht
>sie sicherlich nichtattraktiver.
>Im Gegenteil, dieses Forum wirkt
>wie eine private
>Therapieveranstaltung eines
>frustrierten Besserwissers.

Ich versuche immer wieder andere Leute für das Forum zu gewinnen. Insgesamt beobachte ich im Internet eine Forenmüdigkeit. Aber die ÖDP lässt hier wirklich jeden zu, der auf der Basis unseres Grundgesetzes schreibt und statt hier zu meckern, gib lieber deine Meinung zu den Themen hier ab oder setze ein Thema. Und die Seite der ÖDP lautet: http://oedp.de


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Realist
Gast in den ödp Forum
12-10-09, 17:12 Uhr (MEZ)
 
9. "RE: Wahlergebnis BTW 2009"
 
 
   >Ich versuche immer wieder andere
>Leute für das Forum zu gewinnen.
>Insgesamt beobachte ich im
>Internet eine Forenmüdigkeit.

Vielleicht, weil es eher sinnlos ist?

>Aber die ÖDP lässt hier wirklich
>jeden zu, der auf der Basis
>unseres Grundgesetzes schreibt

Es kann aber auch sein, dass es hier zu einem Verdrängungsprozess gekommen ist.
Es haben in den letzten 30 Tagen, dazu gehörte auch die Woche vor den Bundestagswahlen, 6 Leute auf dieses Forum zugegriffen. 5 davon haben einen Beitrag abgegeben (wenigstens einer davon war ein Schläfer-Nick von Dir), von Dir sind 415 Beiträge notiert. Weiß denn niemand von der ÖDP, dass ihr Forum zu einem Blog eines einzelnen Mitglieds mutiert ist? Wird dieses damit quasi als Sprachrohr geduldet?

>und statt hier zu meckern, gib
>lieber deine Meinung zu den
>Themen hier ab oder setze ein
>Thema. Und die Seite der ÖDP
>lautet: http://oedp.de

Deine Belehrungen kannst Du Dir sparen. Ich hätte durchaus Interesse an einer Partei wie der ÖDP, aber wenn Du das Aushängeschild dieser Partei im Internet bist, dann vergessen wir das lieber. DU bist für mich nicht wählbar.


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 
Humorist
Gast in den ödp Forum
15-01-10, 11:14 Uhr (MEZ)
 
10. "Die Ödeli- Dödeli- Paiernbardei"
 
 
   Die Ödeli- Dödeli- Paiernbardei (ÖDP) ist eine politisch unmusikalische Grippe, die nicht besonders infektiös ist. Politische Grippen werden von Wahlkabienen übertragen, die allerdings bisher recht selten mit ÖDP kontaminiert waren. Ein besonderes Verbreitungsgebiet der Ödeli- Dödelis ist Paiern.

Obwohl ÖDP- befallene Politiker gerne so tun, als wären sie riesengroß, genießt die Bardei ihren Status als Kleinbardei. Dabei hat sie ein umfangreiches politiches Gesangsrepertoire. Selbst Steuern sollen ögologisch sein.

Über die Benzinpreis macht die Bardei keine Aussagen, weil da eh keiner Auto fährt. Viele laufen auch Barfuss, weil der Feinstaub vom Schuhsohlenabrieb als schädlich angesehen wird und durch zunehmenden Fußgängerverkehr laut ÖDP zu einer ernsten Belastung

Besonders stört die Ödeli- Dödelis das, was Politik erst interessant macht. Filz und Korruption sind der ÖDP ein Greuel. Aber worüber sollten sich die Wähler noch aufregen, wenn alle politischen Grippen ehrlich würden. Mit solchen Auffassungen werden die Ödelis noch lange vor sich hindödeln.

Allerdings wird die ÖDP wahrgenommen, wo es gilt, andere Parteien zu ärgern. Vor allem in Payern nutzen die Menschen gerne die außerparlamentarischen Kampagnen der ÖDP, um der CSU eins auszuwischen, ohne diese politische Grippe abwählen zu müssen. Politärzte behaupten auch, wer gut mit CSU infiziert sei, könne gefahrlos eine ÖDP- Zone betreten, da die Übertrtagsungsgefahr sehr gering sei. Von daher bestehe aus medizinischer Sicht keine Gefahr, das die ÖDP weiter zunimmt. Ein Impfstoff wurde daher noch nicht entwickelt. Allerdings sind schon beim einigen Leuten, die gegen Bündnis 68- Die Bekifften geimpft wurden, starke ÖDP- Symptome aufgetreten.

Einzig die Gefahr einer Mutation ist für die Zukunft nicht auszuschließen, da trotz fehlender epidemischer Verbreitung ÖDP- befallene sehr aktiv sind und bisher selten den Mut verlieren.

Aufgrund ihrer Erfolge bei der Raucherdiskriminierung in Paiern ist die politische Grippe der ÖDP nicht ganz grün.

Auch sind ÖDP- befallene aktiver, als andere Opfer einer politischen Grippe. Sie gehen auch bei Kommunalwahlen in hoher Rate zur Abstimmung und kommen dabei mit Wahlkabienen in Kontakt. Die Gefahr, das eine veränderte ÖDP doch noch von diesen Insekten übertragen wird, kann daher nie ausgeschlossen werden. Lokale Mutationen scheinen sich jedoch nur auf regionale Genome auszuwirken, so dass die ÖDP- Pandemie trotz teilweise erschreckender regionaler Häufungen bisher ausgeblieben ist.

http://www.stupidedia.org/stupi/%C3%96dp


  Alarm | IP Druck-Version | Bearbeiten | Antworten | Mit Zitat antworten | nach oben

 

Foren-Gruppen | Foren | Beiträge | Vorheriger Beitrag | Nächster Beitrag
Beitrag bewertenBeitrag Bewerten

 

Powered by DCForum V6.2 ©1997-2004 by DCScripts. All rights reserved.